Mitmachen
Stadtratswahlen 2026
Claude
Brunner
wieder in den Stadtrat
 
 
«Ein kritisches, konstruktives Hinterfragen ist für ein attraktives, demokratisches Amriswil wichtig. Ich möchte die Anliegen aller Generationen ernst nehmen und den Dialog zwischen Jung und Alt stärken.»
Portrait
Über mich
Ämter und weitere Tätigkeiten
Stadtrat, seit 2023, Ressort Gesundheit & Alter
Kantonsrat Thurgau
Betriebskommissionspräsident APZ/ASA Amriswil
Vorstandsmitglied der Spitex Oberthurgau
Vorstandsmitglied Alzheimer Thurgau
Vorstandsmitglied Hospiz Oberthurgau
Ausbildung
MSc in Entrepreneurship und Management
Betriebsökonom FH
Kaufmann EFZ
Vereine
STV Oberaach
TC Amriswil
Hobbies
Turnverein, Tennis, Familie, Freunde
Personalien
Geboren
1992
Mobile
079 670 37 91
Zivilstand
ledig
Beruf
Berater/Projektleiter in der Branche öffentlicher Verwaltungen
Links

Claude Brunner im Interview

Claude Brunner, Sie gehören dem Stadtrat bereits seit 2023 an. Was reizt Sie an einer weiteren Amtsperiode?
In den letzten drei Jahren konnten wir in meinem Ressort einiges umsetzen: neue Alterswohnungen realisieren, die Sanierung der bestehenden Alterswohnungen aufgleisen, Massnahmen gegen den Ärztemangel ergreifen und ein neues Gesundheits- und Altersleitbild erarbeiten. Jetzt stehen die nächsten Schritte an. Mit «home+» wollen wir ein neues Versorgungsangebot zwischen ambulanter Versorgung und Pflegeheim aufbauen. Gleichzeitig müssen wir das APZ weiterentwickeln und zusätzliche Pflegeplätze schaffen. Diese Projekte möchte ich aktiv vorantreiben und zukunftsgerichtet, finanziell tragbar und kostenbewusst umsetzen.

Welche drei Themen würden Sie in den kommenden vier Jahren besonders vorantreiben?
Erstens die Gesundheits- und Altersversorgung. Die Bevölkerung wird älter und der Bedarf verändert sich. Darauf müssen wir uns vorbereiten – mit genügend Pflegeplätzen, neuen Versorgungsformen und einem möglichst selbstbestimmten Leben im Alter. Zweitens eine massvolle Entwicklung von Amriswil. Unsere Stadt ist stark gewachsen. Wachstum ist für mich aber kein Ziel an sich. Infrastruktur, Finanzen und Lebensqualität müssen Schritt halten. Drittens: gute Rahmenbedingungen für Gewerbe und Arbeitsplätze. Eine lebendige Stadt braucht neben Wohnraum auch Unternehmen, Ausbildungs- und Arbeitsplätze.

Wo sollte Amriswil aus Ihrer Sicht mutiger werden?
Beim langfristigen Denken. Bei Infrastruktur, Stadtentwicklung und Finanzen dürfen wir nicht nur fragen, was heute notwendig ist, sondern was Amriswil in zehn oder zwanzig Jahren braucht und sich leisten kann. Entscheidungen von heute müssen auch für die nächste Generation tragbar sein. Mut wünsche ich mir aber auch von der Bevölkerung: sich einzubringen, kritisch zu hinterfragen und Verantwortung zu übernehmen.

Eine Stadt kann nicht alle Wünsche gleichzeitig erfüllen. Wo würden Sie Prioritäten setzen?
Nicht alles, was wünschbar ist, ist auch notwendig. Priorität haben für mich Investitionen und Leistungen, die langfristig einen Mehrwert schaffen und die finanzierbar bleiben. In meinem Ressort bedeutet das insbesondere: eine Gesundheitsversorgung sicherstellen, die es den Menschen ermöglicht, möglichst lange selbstbestimmt und in ihrem vertrauten Umfeld zu leben.

Was bringen Sie persönlich in den Stadtrat ein?
Ich hinterfrage gerne und spreche auch Dinge an, die nicht immer bequem sind. Beruflich begleite ich als Berater und Projektleiter Gemeinden und Kantone bei Projekten und Organisationsfragen. Dadurch kenne ich die öffentliche Verwaltung aus unterschiedlichen Perspektiven. Mir ist wichtig, dass wir nicht nur diskutieren und Konzepte erarbeiten, sondern Entscheidungen auch konsequent umsetzen, eine Strategie verfolgen und Projekte voranbringen.

Wie gehen Sie damit um, wenn eine Entscheidung nicht Ihrer persönlichen Meinung entspricht?
Das gehört zu einer Kollegialbehörde. Ich vertrete meine Position und versuche, mit Argumenten zu überzeugen. Entscheidet die Mehrheit anders, akzeptiere und vertrete ich diesen Entscheid. Unterschiedliche Meinungen gehören für mich zu einem funktionierenden Stadtrat.

Vervollständigen Sie den Satz: «Amriswil ist für mich eine Stadt, die …»
… mir am Herzen liegt und die wir heute so weiterentwickeln müssen, dass sie auch für die nächsten Generationen lebenswert bleibt.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden